Elektromobilität – Ihre Ladelösung für Elektro- und Hybridfahrzeuge

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage werden Sie zum Produzenten Ihres eigenen Stroms – der ideale Zeitpunkt, um über ein Elektro- oder Hybridfahrzeug nachzudenken. Doch damit stellt sich auch die Frage nach der passenden Lademöglichkeit zu Hause. Als erfahrener Solar- und Elektropartner unterstützen wir Sie bei der Wahl der richtigen Ladestation, Wallbox und eines intelligenten Lademanagements – abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse und Ihr Gebäude.

Elektrofahrzeuge im Trend

Der Trend zur Elektromobilität hat mittlerweile alle grossen Fahrzeughersteller erreicht: Vom rein elektrischen Fahrzeug bis zum Plug-in-Hybrid steht heute eine breite Auswahl zur Verfügung. Ein klarer Vorteil dieser Fahrzeuge ist der bis zu dreimal effizientere Antrieb im Vergleich zum klassischen Verbrennungsmotor.

Die verfügbaren Modelle decken heute nahezu jedes Mobilitätsbedürfnis ab. Da Autofahrerinnen und Autofahrer in der Schweiz im Schnitt rund 40 km pro Tag zurücklegen, reicht die Reichweite selbst kompakter Stadtfahrzeuge locker aus. Der grösste Teil dieser Kilometer entfällt auf den Arbeitsweg – wer sein Fahrzeug also zu Hause und am Arbeitsplatz laden kann, ist im Alltag praktisch uneingeschränkt mobil.

 

Lademöglichkeiten: Wallbox, Ladesäule und Ladestation im Vergleich

Wer sich für ein Elektrofahrzeug entscheidet, steht schnell vor der Frage: Wie lade ich mein Auto zuhause sicher und effizient? Eine gewöhnliche 230-V-Haushaltssteckdose in der Garage ist dafür grundsätzlich nicht geeignet – auch wenn dies teils anders kommuniziert wird. Empfehlenswert ist stattdessen eine Wechselstrom-Ladestation, die für praktisch alle handelsüblichen Fahrzeugtypen geeignet ist. DC-Schnellladestationen mit hoher Leistung kommen vor allem im öffentlichen Raum zum Einsatz; nicht jedes Fahrzeug unterstützt diese Ladeart.

DC-Ladung mit CCS-Stecker:
Für das Schnellladen mit Gleichstrom hat sich der kombinierte CCS-Stecker (Combined Charging System) als europäischer Standard etabliert. Er erweitert den bekannten Typ-2-Stecker um zwei zusätzliche Leistungskontakte und ermöglicht so sowohl Wechselstrom- als auch Gleichstromladung über denselben Anschluss – praktisch alle aktuellen Elektrofahrzeuge in Europa sind mit dieser CCS-Schnittstelle ausgestattet.

Einfamilienhaus:
Die Installation einer Wallbox oder Ladesäule ist in der Regel unkompliziert.

Mehrfamilienhaus:
Hier ist der Aufwand grösser. Mehrere Parteien sollten sich zusammenschliessen, um die Kosten pro Ladepunkt zu senken. Die Ladeinfrastruktur gehört zum Gebäude und muss vom Eigentümer bewilligt bzw. in Auftrag gegeben werden. Zusätzlich sind ein TAG sowie eine Installationsanzeige beim lokalen Energieversorger notwendig.

Technische Eckdaten:
Ein Fahrzeug kann ein- bis dreiphasig geladen werden. Bei einphasiger Ladung liegt die maximale Ladeleistung bei 3.7 kVA (230 V/16 A). Ladeeinheiten werden in der Regel dreiphasig angeschlossen und erlauben bei gleicher Absicherung eine Ladeleistung von bis zu 11 kVA.

Bei mehreren Nutzenden oder öffentlich zugänglichen Ladepunkten ist zudem ein passendes Abrechnungssystem sinnvoll – je nach Anforderung eignet sich nicht jede Lösung gleichermassen. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Vorhaben und setzen die Installation gemeinsam mit unseren langjährigen Fachpartnern um.

 

Bidirektionales Laden: Der Trend zu V2H und V2G

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Ein Elektrofahrzeug kann mehr, als nur Strom zu speichern: Beim bidirektionalen Laden fliesst die Energie aus der Fahrzeugbatterie bei Bedarf auch wieder zurück – ins Haus oder ins öffentliche Netz. Aus dem einfachen Ladepunkt wird so ein zusätzlicher, mobiler Stromspeicher für Ihr Zuhause.

Vehicle-to-Home (V2H):
Die Fahrzeugbatterie versorgt bei Bedarf das eigene Haus mit Strom – zum Beispiel abends, wenn die Photovoltaikanlage keinen Strom mehr produziert, oder während eines Netzausfalls als Notstromlösung. So lässt sich der tagsüber produzierte Solarstrom noch konsequenter selbst nutzen.

Vehicle-to-Grid (V2G):
Hier speist das Fahrzeug überschüssige Energie ins öffentliche Stromnetz zurück und trägt so zur Netzstabilität bei. Fahrzeugbesitzer können damit künftig sogar von Rückspeisevergütungen profitieren und ihr Elektrofahrzeug aktiv in den Energiemarkt einbinden.
Voraussetzung für bidirektionales Laden sind ein kompatibles Fahrzeug, eine entsprechende Wallbox sowie ein intelligentes Lademanagement, das Lade- und Entladevorgänge optimal steuert. Die Technologie steckt in der Schweiz noch am Anfang, entwickelt sich aber rasant – wir beobachten den Markt laufend und beraten Sie gerne, ob und wie sich V2H oder V2G bereits heute sinnvoll in Ihr Energiekonzept einbinden lässt.

 

Lastmanagement für mehr Effizienz und Sicherheit

Sind mehrere Ladestationen im Einsatz oder ist der Netzanschluss knapp dimensioniert, empfiehlt sich ein intelligentes Lastmanagement. Es überwacht und steuert den Energiefluss laufend, um Überlastungen zu vermeiden. Gleichzeitig lässt sich der selbst produzierte Solarstrom optimal einbinden – das steigert durch höheren Eigenverbrauch die Rentabilität Ihrer Photovoltaikanlage.

Kleinere Anlagen kommen meist ohne Lastmanagement aus, ausser der Solarstrom soll gezielt für das Laden genutzt werden. Sobald mehrere Ladepunkte betrieben werden, führt an einem Lastmanagement-System kaum ein Weg vorbei – es sorgt für maximale Flexibilität, ohne den Netzanschluss zu überlasten.

 

Fachpartner

Persönliche Beratung in Sachen Elektromobilität

Ob erste Überlegungen, konkrete Planung oder laufendes Projekt: Wir begleiten Sie bei allen Fragen rund um Elektromobilität, Ladestationen, Lademanagement und bidirektionales Laden. Gerne prüfen wir Ihr Vorhaben und erstellen bei Bedarf ein unverbindliches Angebot. Melden Sie sich mit einer unverbindlichen Anfrage bei uns per Telefon, E-Mail oder über das Angebotsanfrage-Formular.  

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Kennzahlen kabeltechnik swiss ag

  • 214

    Installierte Anlagen

  • 4800

    kWp Installierte Leistung

  • 6212

    Installierte Module

  • 3854

    m2 Installierte Fläche

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